Lage am Dienstagmorgen, 6 Uhr: Wind bleibt entscheidend – Snacks und Lebensmittel für Einsatzkräfte dringend gesucht
Im Hohen Venn entscheidet weiter der Wind über die Ausbreitung, in Baden-Württemberg kämpfen Einsatzkräfte bei Schramberg in steilem Gelände. Parallel läuft der Aufruf: Snacks, belegte Brötchen und Getränke für Feuerwehr, Polizei und Helfer – Abstimmung über die WhatsApp-Gruppe "Eifel – Wir halten zusammen!".
Verpflegung: Snacks und Lebensmittel weiterhin dringend gesucht
Die Einsatzkräfte an den Brandflächen arbeiten seit Tagen im Dauerbetrieb. Weiterhin gebraucht werden **Snacks, belegte Brötchen, Obst, Riegel, Kuchen, Wasser, Iso-Getränke und Kaffee** – für Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und die vielen freiwilligen Helfer.
Wichtig: Bitte nichts unangekündigt an Einsatzstellen bringen. Abgabeort und Zeitpunkt werden in der WhatsApp-Gruppe **„Eifel – Wir halten zusammen!"** abgestimmt, damit die Verpflegung dort ankommt, wo sie gerade fehlt, und keine Einsatzkräfte für Logistik gebunden werden.
Hohes Venn: Wind entscheidet über den Tag
Der Großbrand im Hohen Venn bleibt die größte Lage in der Grenzregion. Nach Angaben der Einsatzleitung hängt die weitere Entwicklung vor allem von Windrichtung und Windstärke ab; einzelne Fronten sind eingedämmt, Glutnester und Torfbrände beschäftigen die Kräfte weiter. Teile von Monschau waren zeitweise geräumt, das Feuer war bis an die deutsche Grenze herangerückt.
Deutschland: Schwerpunkte Schramberg und Westerwald
In Baden-Württemberg breitete sich das Feuer bei Schramberg wegen starker Winde aus, die Löscharbeiten in steilem Gelände sind aufwendig; die Einsatzkräfte hoffen auf Regen. Im Westerwald gab es leichtes Aufatmen, der Waldbrand im Saarland gilt als unter Kontrolle. Insgesamt waren Feuerwehren zuletzt in fünf Bundesländern im Einsatz.
Was jetzt gilt
- Sicherheitszonen und Absperrungen konsequent respektieren, Waldwege in Brandnähe meiden.
- Keine Drohnenflüge über Einsatzstellen – sie stoppen Löschflüge.
- Notruf **112** bei Gefahr, Rauchentwicklung oder neuen Brandstellen.
- Hilfsangebote und Verpflegung über die WhatsApp-Gruppe und das Hilfeportal auf dieser Seite koordinieren.
Wir aktualisieren die Lage laufend im Liveticker und auf der Live-Feuerkarte.